55+ Programm 2024-1

Zeit für Neues! 55+

Sie sind über 55, gehören schon zu den Jungsenioren bzw. Junggebliebenen, Sie wollen neue Leute kennen lernen und gemeinsam aktiv sein, aber nicht unbedingt in einen Verein eintreten – dann sind Sie bei uns genau richtig.

Wir, das ist ein ökumenisch organisiertes Team. Gemeinsam planen wir die verschiedensten Aktivitäten, Vorträge, Stammtische, Wanderungen, Stadtführungen und sonstige kulturelle oder religiöse Veranstaltungen etc.. Sie sehen, wir haben ein breit gefächertes Angebot. Natürlich sind Sie auch willkommen bei uns, wenn Sie noch jünger als 55 sind. Unsere Gruppe ist offen für alle. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme an den Angeboten. Unser Programm können Sie sowohl im Ditzinger Anzeiger unter den kirchlichen Nachrichten als auch unter Aktivitäten für Interessierte jeden Alters sowie über unsere Homepage 55.kirche-ditzingen.de einsehen.

Zudem sind Sie herzlich willkommen, mitzuwirken! Haben Sie eine Idee und können daraus ein Angebot gestalten? Auch im Team selber sind wir immer über Zuwachs erfreut. Bitte kommen Sie doch zu uns am 28.02.2024 um 19:00 Uhr in den Don-Bosco Raum, dort sprechen wir über weitere Programmpunkte.

Filmabend zur Frauenfasnet

Maria 2.0 Ditzingen und Gerlingen lädt ein
Donnerstag, 8. Februar 2024 um 19:30 Uhr im Katholischen Gemeindehaus St. Maria. Einlass um 19:00 Uhr
Filmabend zur Frauenfasnet
Warmherzige französische Komödie über wohnungslose Frauen mit einer Mission – ihre Tagesstätte L’Envol mit Kreativität und einer großen Portion Chuzpe vor der Schließung zu bewahren
Im Anschluss närrisches Catering, Musik und Tanz

Zur Frauenfasnet organisieren die Aktiven von Maria 2.0 Ditzingen und Gerlingen einmal mehr einen amüsanten Filmabend inklusive närrischem Catering und anschließender Party mit Musik und Tanz. Die Wahl fiel diesmal auf eine französische Komödie, die auf den ersten Blick so gar nicht zum Lachen scheint. Ein Film über wohnungslose Frauen, noch dazu mit teils „echten“ ehemaligen Obdachlosen – kann das gutgehen? Und wie das geht! Denn Regisseur Louis-Julien Petit gelingt das Kunststück, sich dem Thema mit Selbstironie, Anteilnahme und Wärme zu nähern. Getragen von wundervollen Darstellerinnen, ist dieses Feel-good-Movie im Kern die Geschichte einer Verwandlung. Schließlich gibt gerade das bevorstehende Ende für ihre geliebte Tagesstätte den obdachlosen Frauen wie den Sozialarbeiterinnen ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt. Und lässt sie gleichzeitig wiederentdecken, was sie verloren glaubten: das Gefühl für ihre verschütteten Fähigkeiten und den eigenen Wert.

Stammtisch 07.02.2024, 19:30 Uhr bei Garofoli´s Michele

Stammtisch mit Gesprächen und Diskussionen zu den verschiedensten Themen in lockerer Runde

Mittwoch 07.02.2024, 19:30 Uhr Garofoli´s Michele

Dienstag 09.04.2024, 19:30 Uhr Musikerheim

Dienstag 11.06.2024, 19:30 Uhr Musikerheim

Bitte gern anmelden bei Elisabeth Niggemeyer

Presseerklärung von Maria 2.0 zur Nachfolge Bischof

Neuer Bischof für die Diözese Rottenburg-Stuttgart gesucht


Wir – die Diözesangruppe Maria 2.0 Rottenburg-Stuttgart – suchen eine neue Bischöfin/einen
neuen Bischof (w/m/d). Bischof Dr. Gebhard Fürst hat aus Altersgründen gegenüber Papst
Franziskus seinen Amtsverzicht angeboten. Nun geht es um seine Nachfolge.
Am 2. Dezember 2023 feiert Bischof Dr. Gebhard Fürst seinen 75. Geburtstag. Aus diesem
Grund hat er den Papst gebeten, seinen Amtsverzicht aus Altersgründen anzunehmen. Eine
Antwort aus Rom erwartet er in den nächsten Tagen. Bis ein neuer Bischof bestellt ist, gibt es
eine kommissarische Leitung.
Wer neuer Bischof der Diözese wird, wird ausschließlich von Klerikern (Domkapitel und Papst)
entschieden.
Maria 2.0 wehrt sich gegen die fehlende Gleichberechtigung von Frauen bei der Ämterbesetzung
und bietet Unterstützung bei der Kandidatinnensuche an. Zudem prangern wir die fehlende Beteiligung von Laiinnen bei der Wahl an.
Wir haben für die Diözese Rottenburg-Stuttgart eine Stellenanzeige konzipiert und darin formuliert,
was wir von einer künftigen Bischöfin/ einem künftigen Bischof erwarten.
Vor allem in Folge der Missbrauchsfälle hat die katholische Kirche an Glaubwürdigkeit verloren.
Wir erwarten vom künftigen Bischof eine lückenlose Aufklärung der Missbrauchsfälle, damit die
Kirche wieder an Glaubwürdigkeit gewinnt.
Der Einsatz gegen Diskriminierung jeglicher Art sollte selbstverständlich sein, die Kirche sollte
allen Menschen gleiche Rechte garantieren (u.a.LGBTIQ) und ihre Würde achten.
Der Bischof sollte sich einsetzen für strukturelle Reformen, offen sein für Dialog und demokratische
Prozesse.
Wichtiger als die Orientierung an Kirchengesetzen und Traditionen ist uns die Orientierung am
eigenen Gewissen und an der Botschaft Jesu.
Die Maria 2.0 Bewegung ist aus einer Initiative von katholischen Frauen aus Münster 2019 entstanden
und hat sich schnell in Deutschland ausgebreitet. Nicht eine Spaltung ist das Ziel, sondern
eine dringend notwendige Reformierung unserer Kirche in Bezug auf Ämter und Strukturen.
Wir fordern die Einbindung der Basis in Entscheidungsprozesse innerhalb der katholischen
Kirche. Maria 2.0 tritt ein für die Gleichberechtigung von Frauen, den Zugang zu allen Ämtern
entsprechend der Qualifikation und nicht des Geschlechts. Männer und Frauen sollen gleichberechtigt
Verantwortung übernehmen. Des Weiteren fordern wir die Abschaffung des Pflichtzölibats
für Priester und eine Sexualmoral, die nicht lebensfremd und diskriminierend ist, sondern
sich am christlichen Menschenbild orientiert, sowie Aufklärung der Missbrauchsfälle und Entschädigung
der Opfer.
Unsere Kirche soll partnerschaftlich, glaubwürdig, zukunftsfähig werden.
Wir wissen um die Bemühungen des Klerus vor Ort, Veränderungen herbei zu führen, aber es
dauert eben alles so lange und ist mühsam …

Wie funktioniert was?

Wie funktioniert was?
Montag, 05. Februar 2024, 17 Uhr, Clubraum, ev. Gemeindesaal
Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe ist eine technische Anlage zur Gewinnung von Heizwärme oder Warmwasser. Anders als andere Heizungsanlagen verbrennt sie keine fossilen Energieträger, sondern gewinnt sie die benötigte Wärme direkt aus der Umwelt: je nach Typ aus dem Erdboden, dem Grundwasser oder der Umgebungsluft. Durch die auf diese Weise eingesparten Brennstoffe ist eine Wärmepumpe besonders umweltfreundlich. Die Wärmepumpe selbst emittiert keinerlei Treibhausgase. Wird sie zusätzlich mit Ökostrom aus erneuerbaren Energien betrieben, ist sie praktisch klimaneutral. Nicht zuletzt fördert der Staat Wärmepumpen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz.


Montag, 04. März 2024, 17 Uhr, Clubraum, ev. Gemeindesaal
Ökologie und Wasser
Ohne Wasser kein Leben. Wasser ist eine essentielle Ressource für alle Lebewesen. Darüber hinaus ist Wasser aber auch ein eigenständiger Lebensraum. Es bedeckt über 70 Prozent der Erdoberfläche. Damit nehmen aquatische Ökosysteme in unserer Biosphäre eine dominante Rolle ein. Sie stellen elementare Dienstleistungen für die Menschheit zur Verfügung. Sie sind Grundlage für Trink-, Brauch- und Bewässerungswasser, die biologische Selbstreinigung, Fischerei, Transport, Erholung und Biodiversität. Bei genauerer Betrachtung dieser Leistungen fällt auf, dass sie zu einem großen Teil von Süßgewässern zur Verfügung gestellt werden. Obwohl lediglich 0,3 Pozent des global verfügbaren Wassers in Flüssen und Seen enthalten ist, sind es jedoch genau diese Ökosysteme, welche elementare Dienstleistungen wie die Trink- und Brauchwasserversorgung bereitstellen.


Montag, 08. April 2024, 17 Uhr, Clubraum, ev. Gemeindesaal
Einfluss des Klimawandels auf den Wasserkreislauf
Monsunregen und Dürre hängen zusammen: beide gehören zum Wasserkreislauf der Erde. Der Klimawandel stört dieses wichtige System, das das Leben auf dem Planeten ermöglicht. Wärmere Temperaturen heizen die untere Atmosphäre auf und
erhöhen die Verdunstung. Dadurch gelangt mehr Wasserdampf in die Luft. Mehr Wasser in der Luft bedeutet eine größere Wahrscheinlichkeit von Niederschlägen, oft in Form von intensiven, unvorhersehbaren Starkregen und Stürmen. Umgekehrt kann eine erhöhte Verdunstung auch die Trockenheit in Gebieten verstärken, die zu Dürre neigen, da das Wasser in die Atmosphäre entweicht, statt auf dem Boden zu bleiben, wo es gebraucht wird.


Montag, 06. Mai 2024, 17 Uhr, Clubraum, ev. Gemeindesaal
Abwasserreinigung
Was ist Abwasser? Warum musss man es reinigen? Wie funktioniert eine Kläranlage?
Montag, 3. Juni 2024, 17 Uhr, Clubraum, ev. Gemeindesaal
Abfall- und Kreislaufwirtschaft
Für Bürgerinnen und Bürger in Deutschland ist es nahezu selbstverständlich, dass Abfälle gesammelt und entsorgt werden. Diese Selbstverständlichkeit steht aber am Ende eines langen Entwicklungsprozesses der Abfallwirtschaft, der Abfalltechnik und des Abfallrechts in Deutschland.
Erste gesetzliche Grundlagen für die Abfallentsorgung in Deutschland wurden Anfang des 19. Jahrhunderts in einigen Landesteilen entwickelt. Nachdem die Zusammenhänge zwischen fehlender Stadthygiene und weitverbreiteten Krankheiten wie Cholera immer deutlicher wurden, legte man mehr Wert auf eine geordnete Entwässerung und Abfallentsorgung. Auf kommunaler und regionaler Ebene wurden entsprechende Vorkehrungen getroffen. Seit den siebziger Jahren gibt es in Deutschland ein Abfallgesetz. Der Vortrag gibt eine Übersicht zum Thema Abfall in Deutschland.


Montag, 1. Juli 2024, 17 Uhr, Clubraum, ev. Gemeindesaal
Biogas
Biogas ist eine gasförmige erneuerbare Energiequelle, die aus Rohstoffen wie Agrarabfällen, Gülle, Siedlungsabfällen, Abwasser, Grünabfällen, Abwasser und Lebensmittelabfällen hergestellt wird. Biogas wird durch anaerobe Vergärung mit anaeroben Organismen oder Methanogenen in einem anaeroben Fermenter, Biodigester oder einem Bioreaktor erzeugt. Die Gaszusammensetzung ist vor allem Methan (CH4) und Kohlendioxid (CO2) und kann kleine Mengen Schwefelwasserstoff
haben (H2S), Feuchtigkeit und Siloxane. Die Gase Methan und Wasserstoff können mit Sauerstoff verbrannt oder oxidiert werden. Diese Energiefreisetzung ermöglicht es, Biogas als Brennstoff zu verwenden, es kann in Brennstoffzellen und zum Heizzweck, wie zum Beispiel beim Kochen, verwendet werden. Es kann auch in einem Gasmotor verwendet werden, um die Energie im Gas in Strom und Wärme umzuwandeln.

Pilgern am 20.03.2024 13:30 Uhr Schillerhöhe

Oasenzeit für die Seele
Pilgern über die Gerlinger Heide, Termin: Mittwoch 20.03.2024

Pilgern ist eine Zeit der Erfrischung für Leib und Seele. In unserem geschäftigen Alltag ist diese Zeit wie eine Oase in der Wüste. Unsere Seele erholt sich von der Hektik des Alltags. Neue Eindrücke beleben uns. Wir starten in der Gerlinger Waldsiedlung mit einem Pilgerimpuls und genießen den Gang durch das Naturschutzgebiet Gerlinger Heide. In der Stadtkirche in Leonberg genießen wir zunächst die Stille und lauschen dann dem Orgelkonzert mit Bezirkskantor KMD Attila Kalman, ca. 15 Minuten. Am Ende der Pilgerwanderung  kehren wir gemeinsam ein.

Termin: Mittwoch 20.03.2024

Treffpunkt: Gerlingen Schillerhöhe Bosch 13:30 Uhr
Zeit: 13:30 Uhr – 18:30 Uhr (mit Einkehr)

Begleiterin: Elisabeth Niggemeyer, Pilgerbegleiterin
Weg/Ziel: Gerlingen bis Leonberg (6 km)

Kosten: Spende zur Unterstützung der
Finanzierung der Orgel in der Stadtkirche Leonberg
Anmeldung: bis 15.03.2024: dekanat.ludwigsburg@drs.de

Info: quovadis-wanderer@web.de

„Gottes starke Töchter“ – Nachbericht

„Wir gehen schon mal voran. Die Kirche kann nachkommen.“

Unter dem Motto „Gottes starke Töchter“ hatte die Aktionsgruppe Maria 2.0 Ditzingen und Gerlingen am vergangenen Freitag zu „Abendbrot und Inspiration“ in die Alte Apotheke Ditzingen eingeladen. Das Konzept, Leib wie Seele zu stärken, ging voll auf. Die Tische waren bestens besetzt, das Interesse war hoch an der zwanglosen Gesprächsrunde mit Claudia Schmidt, Geistlicher Beirätin beim Katholischen Deutschen Frauenbund der Diözese. Wie viel und wie viel anderes Frauen der Kirche geben können, erlebten die gut 25 Teilnehmer*innen, darunter auch einige Männer, unmittelbar und spürbar beim Anfangsimpuls, einer Wahrnehmungsübung für den eigenen Körper.

„Mutig sein statt brav“. Unser Gast Claudia Schmidt im Gespräch mit Anne Barbier-Piepenbrock (rechts). Foto: Ulrich Steller

Lebhaft moderiert von Anne Barbier-Piepenbrock aus der Ortsgruppe, bot die Diskussion Raum für viele Beiträge und Fragen aus dem Publikum. Daneben ließ man sich Kürbissuppe und den köstlichen Naturcidre des Ditzinger Pomologen Urs Renninger munden. Kämpferische, aber auch nachdenkliche Töne waren zu hören. Wie kann es gelingen, die junge, der Amtskirche verständlicherweise entfremdete Generation wieder mit ins Boot zu holen? Wie umgehen mit der eisernen Blockadehaltung Roms? Gegen die Resignation hilft für Claudia Schmidt nur eins: einfach tun, niemals um Erlaubnis bitten. Auch weil Frauen in den westlichen Ländern eine große Verantwortung tragen. Das hat ihr vor wenigen Wochen einmal mehr die internationale Tagung „Gottes starke Töchter. Frauen und das Amt im Katholizismus“ in Leipzig bewusst gemacht. Vertreterinnen aus allen Kontinenten schilderten dort die Situation von Frauen in patriarchalisch geprägten Gesellschaften, die von gleicher Würde, geschweige denn Gleichberechtigung nur träumen können. Für sie müssen wir hier unsere Stimme miterheben.

Austausch und Abendbrot in der Alten Apotheke. Foto: Janine Irtenkauf

Optimismus schöpft Claudia Schmidt aus ihren Erfahrungen in der kirchlichen Frauenarbeit. Der Hunger nach Sinn, Spiritualität und Begegnung mit Gott ist ungebrochen, ja größer denn je. Schließlich hindert uns niemand daran, eigene Formen und Formate für diese andere Art von Seelsorge zu erfinden, jenseits der Sakramente. Gottes Segen zusprechen, zusammen reisen, Feste feiern – das stärkt uns selbst und auch kirchenferne Menschen. Gottes starke Töchter sind aufgebrochen. Der Kirche bleibt irgendwann nichts anderes übrig als – zu folgen.

Mehr unter: www.maria20-südl-strohgäu.net

Kornwestheim Moscheeführung

Besuch der Ayasofya Moschee Kornwestheim – Nachbericht

Am 12. November war es so weit, 18 Interessierte haben sich in Fahrgemeinschaften auf den Weg nach Kornwestheim gemacht. Aufgeschlossen, um mehr über die muslimische Gemeinde zu erfahren, aber auch neugierig auf die neue Moschee, die seit Sommer 2019 auf dem Gelände einer ehemaligen Fabrik in der Sigelstraße entsteht.

Die bereits 1987 gegründete Moscheegemeinde suchte lange nach einer neuen Heimat für ihre Gebetsstätte, die sie nun auf dem jetzigen Gelände gefunden hat. Zu Beginn der Führung besuchten wir erstmal die „alten“ Räumlichkeiten im Fabrikgebäude. Im entspannten Plauderton erfuhren wir Interessantes über die Entstehung der muslimischen Gemeinde, die mittlerweile auf 1400 Mitglieder angewachsen ist. Auffallend waren auch die Parallelen, die wir zur christlichen Kirche und den Abläufen eines „Gottesdienstes“ sowie zum Religionsunterricht ziehen konnten.

Post-moderne Architektur trifft klassisches, orientalisches Interieur

Nach der anregenden Diskussion ging’s vom flauschigen Teppich zur Baustelle. Vieles konnte man bereits gut erkennen, für das ein oder andere brauchte man noch etwas Fantasie. Aber in jedem Falle entsteht in Kornwestheim ein sehr schönes, ästhetisches Gotteshaus, das nahezu komplett spendenfinanziert ist und offiziell im März 2024 eingeweiht werden soll. Und das Schöne ist, wir haben bereits eine Einladung erhalten zur Eröffnung der Moschee wiederzukommen. Ja, dann!

Alexandra Biebel

Die Lichter des Strohgäus 17.11.23

17.11.2023: Die Lichter des Strohgäus die Veranstaltung hat stattgefunden

Agapefeier und Filmabend open-air im Hof von St. Maria

So kann Kirche sein! Eine Namenstagsfeier für Maria Magdalena an langen, weiß gedeckten Tischen, viele Begegnungen und tolle Gespräche und danach ein inspirierender Film über die Queen of Soul Aretha Franklin. Erlebt haben dies rund 60 Frauen und Männer, die am Samstag, 22. Juli zur Agapefeier und zum Sommerkino in den Hof von St. Maria kamen. Und das Beste: Dabei waren nicht nur Teilnehmer*innen aus Ditzingen und Gerlingen, sondern auch eine gemischte Wandergruppe aus der Region, die den bundesweiten Pilger*innen-Tag von Maria 2.0 mit dem Abend in Ditzingen ausklingen ließ.

Gestaltet und geleitet von Anne Barbier-Piepenbrock und Elisabeth Niggemeyer von der Maria 2.0-Ortsgruppe, stellte die Agapefeier die „Apostelin der Apostel“ in den Mittelpunkt – unter anderem mit einer Lesung aus einer anrührenden, modernen Version der Maria Magdalena-Geschichte. Im Gegensatz zu einem normalen Gottesdienst waren die Teilnehmer*innen immer wieder aufgerufen, sich aktiv miteinzubringen. Bewusst eingebaute Pausen boten Gelegenheit, um mit den Tischnachbar*innen ins Gespräch zu kommen. Man brach gemeinsam Brot und trank „Wein“ – in diesem Fall dunklen Saft. Und auch die Fürbitten waren nicht vorformuliert, sondern wurden spontan aus der Runde vorgetragen.

Bildunterschrift: Agapefeier – gleich geht’s los. Foto Ulrich Steller

Der Funke sprang erkennbar über. Denn nach der Agapefeier blieb man zusammen und setzte die Gespräche bei einem leckeren Imbiss fort. Der Festausschuss unterstützte, angefangen bei der Getränkeausgabe bis hin zur Bedienung der Spülmaschine. In den Tischgesprächen war viel Lob für diese offene, verbindende Gottesdienstform und die wunderbare Atmosphäre zu hören. Das Kino-Erlebnis unter freiem Himmel setzte den krönenden Abschluss für einen perfekten, lauen Sommerabend, der einfach guttat.

Bildunterschrift: Film ab für die Hommage an die Queen of Soul. Foto Ulrich Steller

Auch die Diözese hat einen Bericht über das Treffen veröffentlich:
https://www.drs.de/ansicht/artikel/wir-alle-sind-berufen.html