St. Maria

Kath. Kirchengemeinde in Ditzingen

Hinter dem Schloss 17
71254 Ditzingen

Die Beichte – das Sakrament der Versöhnung

In jeder Beziehung machen wir mal Fehler.

Wie in jeder menschlichen Beziehung passiert auch in der Beziehung zu Gott immer wieder auch etwas Unschönes. Wenn wir uns mit Familienmitgliedern streiten, dann versöhnen wir uns später durch eine schöne Geste der Zuneigung, entschuldigenden Worten oder einem Geschenk wieder. Mit Gott kann das ähnlich geschehen – bloß sind die Fehler meistens tiefgreifender. Die Versöhnung mit Gott suchen Christ:innen, wenn sie verstanden haben, dass sie in bestimmten Lebenslagen z.B. von Egoismen verleitet worden sind oder wenn sie anderen Menschen geschadet haben und sich nicht bei ihnen entschuldigen können. Das Sakrament der Versöhnung, die Beichte, die in Form der anonymen Beichte oder auch als Gespräch von Angesicht zu Angesicht bei jedem Priester möglich ist, gehört zu den intensivsten und persönlichsten Zeichen der Zuwendung Gottes. Es ist ein starkes Zeichen, wenn der Priester im Namen Jesu sagt: Deine Sünden sind dir vergeben!

Wer aufrichtig um Versöhnung bittet, dem wird sie von Gott gewährt, denn seine Liebe ist größer als alle unsere Untaten!

Vielfältige Wege der Versöhnung

Gott kann auf vielfältige Weise Sünden vergeben:

  • durch das Gebet
  • das Hören des Wortes Gottes
  • durch gegenseitiges Vergeben
  • die Mitfeier von Bußgottesdiensten
  • das Pilgern
  • Die Mitfeier der Eucharistie

Regelmäßige Beichtgelegenheiten

Samstags, 18:30 Uhr in St. Maria, Ditzingen
und auf Anfrage bei den Priestern

Wieso beichten?

Nach seiner Auferstehung hat Jesus Christus das Sakrament der Versöhnung mit den Worten eingesetzt: „Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert“ (Joh 20,22-23). Auf diese Weise erhielten die Apostel und ihre Nachfolger:innen die Gewalt der Sündenvergebung im Namen Jesu Christi und auch im Namen der Kirche.

Das Zweite Vatikanische Konzil belehrt uns: „Die aber zum Sakrament der Buße hinzutreten, erhalten für ihre Gott zugefügten Beleidigungen von seiner Barmherzigkeit Verzeihung und werden zugleich mit der Kirche versöhnt, die sie durch die Sünde verwundet haben und die zu  ihrer Bekehrung durch  Liebe, Beispiel und Gebet mitwirkt“ (Dogmatische Konstitution über die Kirche, Art. 11).

Wer nach der Taufe die Freundschaft mit Gott durch eine schwere Sünde abgebrochen hat, für den ist die Beichte der normale Weg, um Versöhnung zu erlangen. Die Kirche legt uns in ihren Geboten nahe, wenigstens in der österlichen Zeit die Sakramente der Buße und des Altares zu empfangen.

Ein Zeichen echter Umkehr ist die Reue für die Sünden, das Bekennen der Sünden und die Genugtuung. Die Lossprechung durch den Priester ist das sichtbare Zeichen der Vergebung und Versöhnung mit Gott.

Ansprechperson(en)

Alexander König

Leitender Pfarrer

Telefon: 07156-501010

Email: Alexander.Koenig@drs.de

Hinter dem Schloß 17
71254 Ditzingen

Josef Moskalski

Pfarrer

Telefon: 07156-21722

Email: Josef.Moskalski@drs.de

Maximilian-Kolbe-Platz 8
70839 Gerlingen